Gartenaktion Frühjahr 2015

Inzwischen ist es nun unglaubliche 2 Jahre her, dass wir unser Haus gekauft haben. Im Spätsommer wohnen wir bereits 2 Jahre hier. Wie bereits mal erwähnt war das Haus gerade mal 3 Jahre alt. “Trennungshaus”. Es musste also nicht viel dran gemacht werden. Das, was richtig Arbeit gemacht hat, haben wir völligst freiwillig gemacht und war einfach nach dem Motto “entweder jetzt oder nie”. Auch der Garten war noch ziemlich übersichtlich. Rasen, eine noch kleine Hecke, 5 ohne erkennbaren Plan gesetzte Sträucher und gut. Leider war der Rasen auch bereits voller Unkraut. Da hab ich mich dann mal 2 Wochen mit dem Ausstecher dran versucht bis der Mann dann sagte, er hätte eh noch anderes vor. Die Mühe lohnt nicht.

Er würde gern ein unterirdisches Rohrsystemlegen, für einen Rasensprenger, der aus dem Boden kommt. Damit man nicht immer den Schlauch im Garten liegen hat, der dann den Rasen an der Stelle gelb macht. Und wenn man eh schon mal alles offen hat, dann könnte man noch Strom an verschiedene Stellen legen und Abwasser an die andere, falls wir iiiiiiirgendwann in diesem Leben (wenn der Garten dicht und zugewuchert und “blickdicht” ist… ;-) ) eine Sauna in die eine Ecke pflanzen, oder eine Gartendusche, oder… also auch nach dem Motto “entweder jetzt oder nie”. Nochmal werden wir nicht die komplette Rasenfläche aufreißen. Und weil der Nachbar noch eine Wühlmaus hatte, legen wir direkt eine Wühlmaussperre und weil der Nachbar von der Idee angetan war, machte der einfach mit. Tolle Sache, weil man sich gegenseitig helfen konnte und auch die gemieteten Geräte geteilt hat.

Und weils gleich so lustig war, gabs dann auch noch Rollrasen – geile Sache. Ich (für meinen Teil schwanger mit dem Septemberbaby, daher nicht als Helfer zu gebrauchen) kam von der Arbeit: vormittags Wüste, nachmittags grün. Geil. :)

Im Allgemeinen wurde diese Phase, die sich leider über meinen 30. Geburtstag erstreckte, als “Gartenaktion” bekannt. Und auch wenn die Hecke inzwischen sogar grün ist und auch einige andere Stauden im Garten wieder gekommen sind, so hatte ich im April – also genau ein Jahr später – mal versucht Fotos aus der einigermaßen selben Perspektive zu machen. Und ich find den Unterschied jetzt schon sau cool. Inzwischen sieht auch selbst das Kräuterbeet besser aus. Der ganze Garten ist grüner, und nächste Woche werden wir uns an die Mähkanten machen. Es wird, es wird. Und es macht Spaß. Da werd ich sicherlich nächstes Jahr mal noch ein paar Fotos machen. Den Fortschritt festzuhalten ist schön :)

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Die Männer beim Abschälen des Rasens. Das war wohl laut späteren Angaben die schlimmste Arbeit. Das Verlegen des Rollrasens hat wohl eher Spaß gemacht.

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Der abgeschälte Rasen musste erstmal irgendwo zwischengelagert werden, bevor er mit dem Bagger in die Mulde gehoben wurde. Heute ist da mein Kräuterbeet in Entstehung

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Mondlandschaft vs. “es wird”

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Das war ja mit ein “Manko”, dass das Haus noch keinen gepflasterten Hof hatte. Der Vorteil lag natürlich auf der Hand: WIR konnten Steine aussuchen. Und gepflastert hat der Liebste selber. 2 Wochen nachdem das Septemberbaby auf der Welt war. “Das Baby ist chillig. Ich bestell mal Steine… ” :D

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Ja, waren die Mülltonnen nicht ein toller Blickfang so mitten im Garten ;) Man erkennt aber gut, wie sich der Mann mit Wasserrohren durch den Garten gebuddelt hat. Alles für die hübschen Rasensprenger.

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der Sandkasten war das erste, was wir nach dem Einzug fertig gestellt haben. Damit der Krümel auch was zum Spielen hat. Nun mussten wir leider drum rum arbeiten, aber inzwischen ist es wieder gemütlich.

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Und wieder war der Maulwurf am Werk.

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einem der wenigen vom Vorbesitzer angelegten Beete, was leider total eckig daher kam, haben wir ein bisschen Schwung verliehen.

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