Ich näh mir eine Geldbörse!

Ich erwähnte ja bereits, dass ich gerade auf einigen Nähblogs und -Seiten am rumstöbern bin. Und so bin ich auf die kostenlose Anleitung für eine Geldbörse gestoßen! Ich als blutige Anfängerin war zwar etwas skeptisch, aber neben dem Schnittmuster war halt auch eine superausführliche Anleitung mit Fotos dabei! Superklasse! Einmal durchgelesen… ja, könnte man hinbekommen. Also einfach mal ausprobieren. Vom Krümelstoff habe ich ja noch Meterweise :-) Also habe ich den Baumwollstoff mit so einem Aufbügelvlies verstärkt und dort auch die Infos vom Schnittmuster drauf notiert und los gings.

Mein Fazit: Selbst für so Nähanfängerinnen für mich schaffbar! Ich habe wirklich nur einen Abend dafür gebraucht. Und ich habe noch nie eine Geldbörse genäht! :)

Ich habe einige Fehler gemacht, aber genau deswegen habe ich ja den günstigen Stoff genommen um einfach mal zu probieren, ob das was wird. Eine Demo-Geldbörse sozusagen. Z.B. weiß ich jetzt, dass der schwarze Filzstift, mit dem ich die Markierungen und Infos übertragen habe zumindest durch den dünneren Stoff durchscheint. Das ist natürlich nicht so schön. Ich weiß nicht, ob es mit Kugelschreiber besser wäre oder ob es irgendeine Möglichkeit gibt unauffälliger die Markierungen trotzdem anzubringen.

Dann habe ich einmal nicht richtig gelesen… auf dem Bild links unten seht ihr die Anweisung die Ecken vor dem Wenden abzuschneiden, die blauen Pfeile zeigen auf zwei Ecken. Das fand ich komisch und habe halt alle 4 abgeschnitten (so wie es bei anderen Objekten vorm Wenden auch ist… ) Naja, das Ergebnis seht ihr hier rechts oben… Hätte ich mich einfach mal an die Anweisung gehalten ohne mir meinen Senf dazuzudenken :) Aber genau deswegen ist es ja eine Übungsbörse. Man wird nur schlauer dadurch!

Werde ich die Geldbörse nochmal nähen?
Ich muss mal gucken. Einerseits finde ich wirklich die Anleitung suuuuperklasse. Ich hätte mich ohne diese wahrscheinlich garnicht daran getraut. Außerdem passen in das Scheinfach sogar die größeren Scheine. Es ist also nicht zu knapp. Auch das Kleingeldfach finde ich gut, dass man es so schön aufklappen kann. Was mich für den Alltag stören würde: Es sind zu wenig Kreditkartenfächer. 3 Stück reichen (besonders als Frau ;-) ) leider nicht aus. Und ich weiß nicht, ob ich fit genug bin mir auszudenken, wie man noch eine Klappe dazufügt um weitere Fächer einzubauen.

Aber vielleicht nähe ich mal welche für die ersten Kindergeldbörsen. Die haben ja bekanntlich noch nicht so viele Kreditkarten ;-) und mit schönen bunten nett kombinierten Kinderstoffen (man kann ja soooo schöne Patchworkpakete kaufen) kann man da sicherlich was süßes zaubern!

Danke für die tolle Anleitung!

4 comments

  1. Fr. Kruemelsocke says:

    Die ist soooo toll geworden! Hab ich schon bei Instagram bewundert :)
    Das alles auf dem Vlies zu notieren finde ich ne klasse Idee, muss ich mir merken!
    Mir wären drei Kartenfächer zu wenig. Aber als Geldbörse fürs Freibad oder zu sonstigen Veranstaltungen wo man nur das nötigste mit nimmt, ist sie gut geeignet ;o) So eine hab ich auch. Da pack ich dann nur meine Versichertenkarte, Perso und ein bisschen Geld rein.

  2. oehrchen says:

    Ich benutze immer einen weichen Bleistift für die Makierungen. Klappt bei den meisten Stoffen und lässt sich im Zweifelsfall mit einmal waschen entfernen. Außerdem gibts doch auch Schneiderkreide in allen Farben, mit der gehts auch. Aber die ist bei mir immer verschwunden wenn ich sie brauche…

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