NONOMO Puckhilfe

Der Krümel ist im Großen und Ganzen ein sehr ruhiges Kind (ich hoffe Murphy liest nicht mit und ändert das jetzt ;-) ). Wo andere Mütter mit Drei-Monats-Koliken gebeutelt sind oder ein Baby erwischt haben, dass ohne triftigen Grund ständig schreit, können wir nur sagen – toi toi toi – bisher ist der Krümel eigentlich ein sehr ausgeglichenes Baby.

Dennoch wird er glaub ich später mal Dirigent :D Er fuchtelt in der Gegend rum und macht zusätzlich sehr niedliche Hicksgeräusche zur Untermalung. ;-) Allerdings ist dies auch nur tagsüber niedlich anzuschauen und auch dann gibt es Zeiten, wo der Junge einfach mal müde ist und es selber noch nicht weiß. Durch das Gefuchtel kommt er dann auch nicht in den Schlaf. Oder wacht nach ein paar Minuten wieder auf, weil er zusammenzuckt.

Wir haben dann mal was von pucken gelesen. Weil es die Babys im Mutterleib kuschelig eng haben, sind die es noch nicht gewöhnt soviel Platz um sich zu haben und durch Reflexe und die fehlende Enge kann es halt sein, dass sie aufwachen. Die ersten Wochen haben wir, wenn es nötig war zu pucken, eine Wolldecke verwendet. Das Problem dabei war, dass sich der Krümel da ziemlich schnell wieder rausgewindet hat. Besonders, wenn man das anfangs noch etwas zaghaft macht, weil man bei dem kleinen Wesen noch etwas Hemmungen hat. (Und zugegebener Maßen sind ein gepucktes Baby ja doch ein bisschen nach “Zwangsjacke” aus ;-) )

Dann fragte Mama Miez wer Interesse hat, die NONOMO Puckhilfe zu testen, die es jetzt neu im Sortiment von NONOMO gibt. Nichts gegen die heißgeliebte selbstgestrickte Wolldecke der Neu-Omi, aber vielleicht funktioniert es ja mit so einer Puckhilfe besser. Und wenn man diese testen darf ist das doch umso schöner. :-)

So hatte ich also bereits ein paar Tage später die Puckhilfe im Briefkasten.

Dabei war eine kleine Anleitung, wie das anlegen der Puckhilfe funktioniert. Das haben wir gleichmal geübt, damit wir für den Ernstfall (bei ggf. Alarmstufe 10 ;-) ) schnell reagieren können und uns nicht noch einlesen müssen. Dabei ist es aber wirklich völlig simpel:

  • Als erstes legt man die Puckhilfe geöffnet vor sich hin und legt das Kind in den Fußsack.
    Als erstes legt man die Puckhilfe geöffnet vor sich hin und legt das Kind in den Fußsack.
  • Dann wird der linke Flügel mit dem Klettverschluss fixiert.
    Dann wird der linke Flügel mit dem Klettverschluss fixiert.
  • Dazu steckt man erst das Ärmchen rein und wickelt den Flügel so um das Baby, dass er natürlich nicht am Hals einschneidet.
    Dazu steckt man erst das Ärmchen rein und wickelt den Flügel so um das Baby, dass er natürlich nicht am Hals einschneidet.
  • rechts angekommen stopft man den Flügel noch etwas unter das Kind, damit der vorerst etwas fixiert ist.
    rechts angekommen stopft man den Flügel noch etwas unter das Kind, damit der vorerst etwas fixiert ist.
  • Nun kommt die rechte Seite dran. Die Klettverschlüsse sind momentan noch "gesichert", damit die kratzende Seite nicht noch irgendwem wehtut (was bei einem schreienden Kind sicherlich kontraproduktiv ist ;-) )
    Nun kommt die rechte Seite dran. Die Klettverschlüsse sind momentan noch “gesichert”, damit die kratzende Seite nicht noch irgendwem wehtut (was bei einem schreienden Kind sicherlich kontraproduktiv ist ;-) )
  • Klettverschlüsse also lösen
    Klettverschlüsse also lösen
  • Ärmchen wieder runter, und den rechten Flügel um das Kind legen. Auf der braunen Fläche werden die Klettverschlüsse wieder fixiert. Die Fläche ist praktischerweise so groß, dass man flexibel ist wie weit man den Flügel umschlägt. Ist ja auch nicht jedes Kind genormt :)
    Ärmchen wieder runter, und den rechten Flügel um das Kind legen. Auf der braunen Fläche werden die Klettverschlüsse wieder fixiert. Die Fläche ist praktischerweise so groß, dass man flexibel ist wie weit man den Flügel umschlägt. Ist ja auch nicht jedes Kind genormt :)
  • Fertig ist die kleine Raupe :-)
    Fertig ist die kleine Raupe :-)
  • Und wenn man doch mal eine wechselbedürftige Windel erschnuppert, man das Baby aber nicht entpucken will, reicht es einfach den Klettverschluss am Fußsack zu öffnen...
    Und wenn man doch mal eine wechselbedürftige Windel erschnuppert, man das Baby aber nicht entpucken will, reicht es einfach den Klettverschluss am Fußsack zu öffnen…
  • ... Fußsack nach unten wegziehen, Buxe wechseln, Fußsack wieder hoch, alles gut :-)
    … Fußsack nach unten wegziehen, Buxe wechseln, Fußsack wieder hoch, alles gut :-)

Das einzige, was uns bisher jetzt noch etwas gestört hat ist: Der Krümel hat zwar an den Seiten, am Oberkörper eine angenehme Enge, aber der Fußsack bietet noch viel Strampelfreiheit. Da konnten wir die Strickdecke enger um die Füßchen binden. So bot sich hier letztens das Bild, dass er obenrum zwar eingewurschtelt war, unten aber gestrampelt hat wie ein Weltmeister und so immer noch nicht zur Ruhe kam. Ich denke allerdings, dass es daran liegt, dass wir die Größe 2 (3-6 Monate) erhalten haben und der Krümel halt doch noch ein bisschen da reinwachsen muss. So ist dieses Problem sicherlich eins, was sich mit der Zeit auflösen wird. :-)

5 comments

  1. ChiefJudy says:

    Eine klasse Sache – wenn das Baby mitmacht. Ich wollte das auch machen, da der BabyChief schon auch gefuchtelt hat. Das machen ja alle. Nur – der Kleine hatte da gar keinen Bock drauf. Der wollte einfach seine Bewegungsfreiheit, er hat sich auch nicht erschreckt durch das Fuchteln. Der hat sich gewunden wie ein Aal und hat es tatsächlich geschafft, die Klettverschlüsse zu sprengen um frei zu kommen. Dann hab ich’s gelassen ;)

    • sommerelfe says:

      ui :-)
      naja, wir machen das ja hier auch nicht jedes mal wenn er fuchtelt. wenn er dabei zufrieden ist darf er das ja gerne machen. Nur gibt es halt auch die anderen Momente, oder wenn er Nachts deswegen nicht mehr in den Schlaf kommt.
      Sonst ist das halt auch sehr niedlich anzusehen. Und die Geräusche, die er dabei macht, sind das Beste :)

  2. Nad says:

    Unser Kleiner fuchtelt auch wie wild mit den Ärmchen und weckt sich dadurch oft selber, wenn er gerade etwas eingeschlafen ist.
    Der Pucksack erinnert mich vom “Aufbau” sehr an den Swaddle Me. Wir stecken den Kleinen aber auch nicht so oft da hinein. Wenn er ganz wild mit den Armen fuchtelt, bekommt man ihn gar nicht erst in den Sack. Teilweise “boxt” und windet er sich dann dort auch wieder hinaus. So fest zumachen will man ihn ja auch nicht.
    Aber es hat auch schon geklappt ihn damit etwas zur Ruhe zu bekommen.

    Viel Spaß noch damit und deinem Kleinen. :)

  3. badeentenzusatz says:

    Ja, es sieht schon irgendwie sehr nach Zwangsjacke aus ;) Ich weiß nicht, ich würde ja sofort mitleid mit dem armen Kerle kriegen und den wieder rausholen, aber eigentlich sieht er auf deinen Bildern ganz zufrieden aus, das ist ja die Hauptsache! :)

Hinterlasse eine Antwort