Klinikanmeldung

Gestern war es dann also soweit: ich habe mich in der Klinik angemeldet!

Und ich bin ehrlich gesagt sehr erleichtert. So ein Infoabend vorher ist ja doch ein bisschen Werbeveranstaltung und ich hatte schon ein bisschen Angst, dass ich nach der Anmeldung da raus gehe, mit dem komischen Gefühl “ob das denn jetzt so richtig war”. Einfach, weil ich es ja nicht kenne. Woher auch?

Aber es war wirklich alles sehr nett. Erst habe ich mit einer Hebamme gesprochen. Die hat mich netterweise auch noch mal darauf aufmerksam gemacht, dass Nabelschnurblut spenden garnicht so “still und leise” möglich ist, wie wir uns das so vorgestellt hatten. Wir dachten uns ja, wenn wir anderen damit noch was Gutes tun können… und selber keine Nachteile dadurch haben, dass ist es doch völlig legitim, dass man das spenden kann. Sie sagte aber, dass dadurch dem Kind das Auspulsieren der Nabelschnur nicht mehr gegönnt wird, weil es dann eigentlich sofort abgenabelt werden muss, sobald es das Licht der Welt erblickt, damit überhaupt noch genügend Blut in der Nabelschnur ist…

So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Gerade das “sanfte Ankommen”, was auf dem Infoabend so hochgehalten worden ist, ist mir – wenn die Umstände es zulassen – schon sehr wichtig. Somit werden wir uns jetzt doch gegen diese Spende entscheiden.

Wir haben dann so noch geredet, wie ich mir das vorstelle, ob ich den Wunsch habe zu Stillen, sie hat noch von meiner Frauenärztin geschwärmt :-) , hat den Bauch abgetastet und die Herztöne überprüft.

Dann bin ich noch zu einer Ärtzin gekommen, die einen Ultraschall gemacht hat und den Krümel nochmal vermessen hat (die haben da voll das Hightech-Ultraschallgerät!). Es wird auf ca. 2.600g geschätzt. Ein bisschen über der Norm, aber wohl nicht dramatisch.

Und ein Stupsnäschen haben wir gesehen!!!! Ich bin ja soooo gespannt, wie unser Kind aussehen wird. Ich finde das immer noch unvorstellbar, dass da ein fast fertiger kleiner Mensch in mir drin ist und dass wir den bald kennenlernen dürfen. *hach*

Im Großen und Ganzen bin ich aber wirklich mit einem guten Gefühl wieder heim gefahren. Ich hoffe, dass dieses Gefühl dann auch noch vorherrschend ist, wenn es “ernst” wird. :)

An dieser Stelle nocheinmal ein dickes DANKE an Frau Ährenwort, die mit mir ihre Erfahrungen geteilt hat und mich diesbezüglich in meiner Wahl bestärkt hat!

5 comments

  1. Pienznaeschen says:

    Nachdem ich so lange rumüberlegt habe und dann “mein” Krankenhaus endlich vom Gefühl her gefunden hatte, kann ich absolut verstehen wie gut es sich anfühlt nach der Anmeldung genau mit dem Gefühl nach Hause zu gehen. Und ja, ich kann es auch kaum glauben was da im Bauch und bald im Arm sein wird ♥

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