Himbeerstrudel Mini-Käsekuchen

Ich habe letztens bei der lieben Frau Harada diese gutaussehenden kleinen Minicheesecakes gesehen und sie sind mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Da ich vor habe, diese nächste Woche anlässlich meines Geburtstages zur servieren, musste ich doch mal Probebacken. Zumal es noch ein paar Hindernisse zu überwinden gab: Das auf Frau Harada’s Seite verlinkte Originalrezept war auf Englisch. Was zum einen bedeutet, dass ich es erstmal übersetzen musste, zum anderen rechnen die da ja mit anderen Maßeinheiten. Also musste ich mich dort auch erstmal schlau machen, wie man das denn alles umrechnet.

Als ich dann loslegen wollte, fiel mir außerdem auf, dass das Rezept auf 32 bzw. das Viertelrezept auf 8 Minikuchen ausgelegt war. Hier habe ich eine Backform, die 12 Stück fasst. Also habe ich nicht nur aus dem Englischen ummgerechnet, sondern dann auch noch von 8 auf 12 Einheiten hochgerechnet. Dementsprechend sind die Mengenangaben, die dabei rauskamen etwas gerundet, so dass es wieder handlebar wird. Aber so habe ich sie jetzt ja auch gebacken und es war lecker.

Einzig der Boden könnte etwas krosser sein, aber ich glaube das lag daran, dass ich die Küchlein zu lange in der Muffinform gelassen habe. So konnten die Küchlein “schwitzen” und der kross gebackene kleine Boden hat an Knackigkeit verloren.

Wenn ich die Cheesecakes nächste Woche mache, werde ich das auf jeden Fall berücksichten. Sonst schmecken sie wirklich, wie sie aussehen: Yummy! :-)

Und so geht’s:
Den Ofen auf ca. 165 Grad vorheizen.
Kleine Papiermuffinförmchen im Muffinblech verteilen. Butterkekse, Butter und Zucker zusammenrühren und jeweils ca. einen Esslöffel auf jeden Muffin verteilen. Mit Hilfe eines Glases habe ich den Boden fest angedrückt und dann 5 Minuten im Ofen gebacken. Danach auskühlen lassen.

Die bereits auf getauten Himbeeren zu einem glatten Brei pürieren. Danach durch ein relativ feines Sieb (z.B. mit Hilfe eines Löffels) drücken, damit ihr die kleinen Kerne rausfiltert und das gewonnene Püree so “samtig” wie möglich ist. Anschließend mit dem Zucker verrühren.

In einem weiteren Gefäß mit einem Handmixer den Frischkäse solange schlagen, bis er cremig ist. Danach den Zucker, die Prise Salz und das Vanilleschotenmark (im Originalrezept steht da Vanilleextract, also kann man hier scheinbar etwas flexibel sein – ich hatte halt noch eine “echte” Vanilleschote) hinzufügen. Nacheinander die Eier unterrühren.

Auf jedes Muffintöpfchen ca. 3 EL der Creme geben (so, dass halt alles gleichmäßig in den Töpfchen verteilt ist). Danach jeweils ein bisschen vom Himbeerpüree in auf jeden Muffin tropfen lassen. Mit einem Zahnstocher jeden Tropfen “kunstvoll” durchziehen, so dass ein schönes Muster entsteht.

Dann die Muffinform vorsichtig auf ein mit Wasser gefülltes Blech setzen. Das Wasser sollte in etwa eine Höhe von ca. 3/4 der Muffinform haben. So im Wasserbad stehend nochmal das ganze ca. 25 Minuten in Ofen, bis die Füllung so fest geworden ist, wie es typisch für einen Käsekuchen ist. Vorsichtig (das heiße Wasser!!) die Form wieder herausnehmen und abkühlen lassen.

Ich habe dann die ganze Muffinform inkl. Törtchen in den Kühlschrank verfrachtet. An dieser Stelle werde ich wohl das nächste Mal die Törtchen schon vorsichtig aus der Form rausnehmen, damit der Boden eine Chance hat weiterhin knackig zu bleiben.

Guten Appetit und vielen Dank an Frau Harada, die mir arg Lust darauf gemacht hat diese kleinen Cheesecakes selber einmal auszuprobieren!

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