Freitags-Füller #15

1.  In der vorigen Woche  konnte nicht schnell genug Donnerstag werden .

2.  Darf ich nicht einfach mal den ganzen Tag tagträumen :) oder ist das zuviel verlangt?

3.  Mein letzter nächster Spontankauf wird sicherlich irgendwas aus dem Baby H&M sein :) .

4.  Eine Nackenfaltenmessung  macht in meinen Augen keinen Sinn.  (wie habt ihr das gehandhabt?)

5. Kann bitte mal jemand all meine Aufgaben übernehmen, dass ich einfach nur den ganzen Tag denken kann „ich bin schwanger, wahnsinn!“?

6.  Wenn alles gut geht, bekomme ich im August mein erstes Kind und ich hoffe, dass es klappt.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen netten Abend mit einem befreundeten Pärchen verbunden mit „wir haben Neuigkeiten“, morgen habe ich einen Mädelstag mit einer liebsten Freundin geplant und Sonntag möchte ich tanzen gehen!

 

11 comments

  1. Katie says:

    Wir haben die Nackenfaltenmessung nicht machen lassen. Ich war 30, in der Familie gibt es keine Behinderungen irgendeiner Art und für mich war klar, dass ich es nienienieniemals übers Herz gebracht hätte, mich von dem Krümel zu verabschieden, hätten die Untersuchungen irgendein Risiko ans Licht befördert. Also warum sich unnötig mit Wahrscheinlichkeitsrechnung verrückt machen (lassen)?

    • sommerelfe says:

      Ich bin 26, wir haben auch keine Behinderungen irgendeiner Art in der Famile. Zumal ich mir gedacht habe, wenn und da jetzt irgendeine Wahrscheinlichkeit FÜR eine Behinderung angezeigt wird, dann zeigt mir das ja auch nicht wie stark das Kind davon betroffen wäre. Da gibt es ja auch noch Meilenweite Unterschiede. Und dann ein Kind „wegmachen zu lassen“, was vielleicht nur ganz leicht betroffen wäre, das kann man dann doch nicht unterscheiden?!?!

  2. Märchenkönigin says:

    Wir haben es auch nicht machen lassen, aus demselben Grund. Wir wussten wir nehmen das Kind… einzig allein zur besseren Vorbereitung wäre es evtl. hilfreich gewesen. Aber zu deiner Beruhigung, wenn wirklich was vorliegen sollte, dann erfahrt ihr es spätestens bei einer der nächsten Us. Denn sowas wie Downsyndrom ist auch im späteren Stadium noch gut erkennbar (beim Organscreening in der 20. Woche bspw. Das würde ich machen lassen). Dann kann man sich immer noch darauf einstellen, seelisch und moralisch.

    Es wird schon alles gut sein bei euch. Lass dich nicht verrückt machen von diesen ganzen Zusatzleistungen, die Ärzte wollen halt auch was verdienen. Ich habe mich damals auch zu sehr verwirren lassen. Den Zuckertest muss ich z.B. nicht noch mal haben. Diese Tortour mit nüchtern sein und damit verbundenen Kreislaufproblemem fand ich ganz furchtbar. Und es gab ja auch wirklich keine Anzeichen vorher, dass ich Schwangerschaftsdiabetis haben könnte. Tse.

  3. Conny says:

    Liebe Sommerelfe,
    vielleicht ist an dieser Stelle die Meinung einer Mama interessant, die genau diesen Fall erlebt. Nämlich genau den Fall dass eben nicht alles in Ordnung ist.

    Mein Purzel ist jetzt dreieinhalb Monate alt.
    Während der Schwangerschaft habe ich die üblichen Untersuchungen, aber keine weiteren Zusatzleistungen in Anspruch genommen.
    Mein Freund und ich waren und sind uns einig: wenn was sein sollte, dann kommen wir damit klar. Eine Abtreibung wäre nie in Frage gekommen.
    Die gesamte Schwangerschaft verlief (von den üblichen Zipperleins) abgesehen völlig unauffällig.
    In der 34+0 hatte ich dann mitten in der Nacht einen Blasensprung und mein Purzel kam sechs Wochen zu früh aber mit 1980g zur Welt.
    Nachdem er routinemäßig mit auf die Baby-Intensivstation genommen wurde, hat man eine Ösophagusatresie festgestellt, d.h. seine Speiseröhre war unterbrochen, ging also nicht bis zum Magen und hatte eine Verbindung zur Luftröhre.

    “Alles weitere erklärt Ihnen der Chirurg” … und für mich brach eine Welt zusammen.
    Auch jetzt, dreieinhalb Monate später, ist noch nicht alles ausgestanden. Denn diese Fehlbildung, die etwa am 20. Schwangerschaftstag völlig grundlos passiert, bringt noch ein paar andere Fehlbildungen mit.
    Aber wir hatten Glück im Unglück… es hätte so viel schlimmer kommen können.

    Was ich damit aber sagen möchte…
    Ich möchte dir und allen anderen Mamas auf keinen Fall Angst machen!
    Die normale Sorge um den kleinen Wurm im eigenen Bauch kann einem niemand nehmen. Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen dass man im Ernstfall Kräfte mobilisiert, von denen man nicht gedacht hätte dass man sie hat.
    Wir haben uns in wenigen Stunden mit der Situation zurecht gefunden dass unser Sohn ohne eine schwere OP nicht überleben wird.
    Aber wir haben es geschafft. Purzel hat die OP, zwei Wochen Intensivstation mit Beatmung und allem drum und dran und weitere zwei Wochen Chirurg. Wachstation gut überstanden.
    Und wir sind daran nicht zerbrochen.

    Ganz tief in mir drin weiß ich dass ich jede Herausforderung annehmen werde, die noch als Mama auf mich zukommt.

    Und was ich noch sagen wollte…
    Natürlich war die Nachricht nach der Geburt ein riesen Schock für mich. Aber im Nachhinein war ich froh darüber, nichts gewusst zu haben. Das ist natürlich jedermanns Entscheidung. Aber für mich wäre die Schwangerschaft von Angst in reinster Form überschattet gewesen wenn ich schon vor der Geburt gewusst hätte dass ich ein Baby bekommen dass sofort operiert werden muss und wer weiß welche Fehlbildungen noch hat.

    Dir liebe Sommerelfe, und allen hier lesenden Mamas und werdenden Mamas wünsche ich vor allem Gesundheit für ihre Babys.
    Aber Glück ist davon nicht abhängig :-)

    Liebe Grüße von der Purzelmama :-D

    • sommerelfe says:

      Liebe Purzelmama,
      vielen Dank für deinen umfassenden Kommentar.
      Ich weiß garnicht so recht, was ich sagen soll.
      Ich kann mir sicherlich nur ansatzweise vorstellen, wie schlimm der Schock gewesen sein muss, als man es euch sagte, dass nicht alles so in Ordnung ist, wie man sich das immer wünscht. Da kann man schon fast von Glück sprechen, dass es in der heutigen Zeit wenigstens möglich ist dem Purzel zu helfen. Zu einer anderen Zeit hätte diese Laune der Natur sicherlich dazu geführt, dass er keine Chance gehabt hätte… :-(
      Wir haben uns im übrigen gegen diese Nackenfaltenmessung entschieden. Denn im weiteren Bekanntenkreis meiner Mama gibt es z.b. einen Fall wo eine Auffälligkeit festgestellt worden ist und die ganze weitere Schwangerschaft voller Sorge erlebt worden ist. Im Endeffekt war dann – toi toi toi – alles bestens und das Kind gesund (der Test ist eben doch auch nur eine Wahrscheinlichkeitsrechnung und keine Garantie). Aber es war genau das was du sagst, die Angst war die ganze Zeit da.
      Ganz liebe Grüße,
      sommerelfe

      • Conny says:

        Ich habe auch eine liebe Freundin, die auf Anraten des Arztes (der wollte wohl ein paar Euro dazu verdienen) alles an Zusatzuntersuchungen hat machen lassen was nur möglich war.
        Ergebnis der Untersuchungen: erhöhtes Trisomie21-Risiko.
        Wie du schon geschrieben hast: der Rest der Schwangerschaft war noch mehr von Sorge geprägt als eh schon.
        Aber auch hier toitoitoi, der kleine Mann ist kerngesund!
        Hab noch wundervolle Wochen bis zur Geburt!!

  4. FrSchnütchen says:

    Wir haben uns ganz bewusst gegen eine Nackenfaltenmessung entschieden.
    Ich hätte niemals abtreiben können und wenn mein Kind behindert wäre, dann wäre es halt so. Aber ich würde es nicht weniger lieben.

Hinterlasse eine Antwort