Zurück aus dem Urlaub!

Da bin ich wieder! :-)

Schöööööön war’s! Hier bekommt man ja einen richtigen Kulturschock! Eisekalt, Weihnachtssachen in den Regalen… *brrr*

Wir sind viel gewandert, haben die Umgebung erkundet, aber natürlich haben wir uns auch mal schön auf ne Liege gehauen und in meinem Fall ein gutes Buch gelesen :-) Was ich euch nicht vorenthalten möchte:

Jackson, Mississippi, 1962: Die junge Skeeter ist frustriert. Nach dem Studium verbringt sie die Tage auf der elterlichen Baumwollfarm, als einzige ihrer Freundinnen ohne einen Ring am Finger. Sehr zum Missfallen der Mutter. Doch der Mann, mit dem ihre Freundinnen sie verkuppeln wollen, ist ein hochnäsiger Snob. Und dann ist auch noch ihr schwarzes Kindermädchen, bei dem sie stets Trost fand, spurlos verschwunden. Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Und um diesem Ziel näher zu kommen, verbündet sie sich mit zwei Dienstmädchen, die ebenso unzufrieden sind wie sie: Aibileen zieht inzwischen das siebzehnte weiße Kind auf. Doch nach dem Unfalltod ihres einzigen Sohnes ist etwas in ihr zerbrochen. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Und gemeinsam beschließen die drei außergewöhnlichen Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.

Ich bin per Zufall über dieses Buch gestolpert, weil mir auch das Cover sehr gefiel. (Habe gerade bei Amazon gesehen, dass es dort total anders aussieht… ) Außerdem habe ich noch nie ein Buch über dieses Thema gelesen. Es spielt ja mitten zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung. Es ist aber natürlich kein Geschichts-/Sachbuch, sondern ein wunderschöner Roman über drei Frauen, die unterschiedlicher eigentlich nicht sein können. Über die schönen und die schlimmen Dinge, die einem als schwarzes Dienstmädchen im Missisippi der 60er Jahre passieren. Ich fand es sehr bewegend. Und es hat mich selber sehr nachdenklich gestimmt. Wenn ich zu der Zeit gelebt hätte. Ich – weiß und dazu auch noch blond. Wie wäre ich mit dem ganzen Thema umgegangen? Hätte man sich einfach der Mehrheit angeschlossen, weil es der einfachere und ungefährlichere Weg war? Wäre man überhaupt auf den Gedanken gekommen die ganze Situation einmal von der anderen Seite aus zu sehen? Hätte man selber soviel Mut gehabt etwas ähnliches wie Skeeter zu unternehmen?

Das Buch ist wirklich schön geschrieben – aus der Perspektive von Aibileen, Minny und Skeeter. Viele Stellen haben mich zum lächeln gebracht, an anderen musste ich aber auch ein paar Tränchen wegklimpern ;-)

Um noch kurz einen uneleganten Themenwechsel hinzulegen:
Ich habe wärend des Urlaubs den Verhütungsring herausgenommen und auch durch keinen neuen ersetzt. Ein wenig komisch ist das Gefühl schon. Besonders, wo wir jetzt auch schon ein paar Mal “riskant” miteinander waren ;-) Wobei es ja schon arg unwahrscheinlich wäre, wenn es direkt klappen würd… Wir werden uns überraschen lassen, was da jetzt noch so kommen mag :)

4 comments

  1. Anna says:

    Freut mich zu lesen, dass dein Urlaub schön war :)

    Das Buch klingt sehr interessant und viel versprechend – kommt auf jeden Fall auf meine “Bücher-Wunschliste” :)

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

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